Essen und Ausgehen

Lassen Sie sich überraschen! Im Northern Territory warten völlig neue kulinarische Erlebnisse auf Sie. Genießen Sie in Darwin an den bunten Ständen des Mindil Beach Market Köstlichkeiten aus aller Welt. Schlemmen Sie bei „Sound of Silence“-Dinners stilvoll open-air im Outback mit Paradeblick auf den Uluru. Und entdecken Sie bei Bush Tucker-Touren mit Aborigines-Führern die Küche der Ureinwohner.

Lust auf ModOz?

Die Küche des Northern Territory ist ein Potpourri. Ungehemmt flirten die Tradition mit der Freude am Experimentieren, paart sich Bush Tucker mit Zeitgeist-Trends. Heraus kommt:
ModOz. Eine innovative, frische Küche, die auf regionale Zutaten setzt und sie mit Einflüssen aus aller Welt verfeinert. 

ModOz

Legendäre Outback-Pubs

Untrennbar mit dem Leben im Outback verbunden sind die Pubs. Eiskalt sind das Bier und die Gläser, die im Kühlschrank lagern, ausgefallen oft die Dekorationen: Mal sind „stubbies“, Bierdosenhalter, aufeinander gestapelt, dann Geldscheine an die Wand genagelt – als „bush bank“: Mit Datum und Unterschrift sichern sich so Stammgäste ihr Geld für den nächsten Besuch. Gönnen Sie sich ein Bier in einer dieser legendären Outback-Pinten des Northern Territory!

Essen und Ausgehen in Darwin

In Darwin warten auf Sie kulinarisch Erlebnisse im Überfluss. Haute Cuisine von Spitzenköchen, topfrische Meeresfrüchte an Kaikanten und malerischen Buchten, Weltküche auf bunten Märkten, Dinner-Kreuzfahrten im Hafen und kleine Köstlichkeiten in preiswerten Cafés.

Spitzenköche

Karl Ewald tauschte den Ruhrpott gegen die Tropen und serviert seitdem im „Evoo“ Hochgenüsse. Dafür gab es die Auszeichnungen „Best Fine Dining Restaurant“ und „Best Hotel Restaurant“. Im „Hanuman“ serviert Jimmy Shu Gerichte aus der indischen, thailändischen und der Nonya-Küche im exotischen Ambiente. John Kilroy ist ein landesweit anerkannter Rinderexperte. In seinem Restaurant „Char“ stehen nur beste Steaks auf der Karte.

Spitzenköche

Schlemmen am Wasser

 An der  Stokes Hill Wharf legen die  Darwin Harbour Cruises mittags, zum Sonnenuntergang und abends zum Schlemmertörn ab. Am Darwin Waterfront Precint serviert „Il Lido“ das Beste aus Bella Italia. Sehr beliebt am Wochenende ist der Brunch mit Blick auf das Wasser. An der Cullen Bay verbindet ein Holzplankenweg die Lokale am und auf dem Wasser. Schlürfen Sie bei „Yots“ frische Austern in der Marina oder genießen Sie delikaten Barramundi im „Buzz Café“ am Ufer der Bucht.

 

Pubs mit Flair

Lust auf einen Drink zum Sunset? Dann greifen Sie zum Plastikstuhl und stellen Sie ihn auf den Rasen des Darwin Ski Club, dem wohl schönsten Spot für eine Paradeblick über Darwin Harbour zum Sonnenuntergang. Das Humpty Doo Hotel 45 km südlich von Darwin bringen freitags und sonntags ab 17.00 Uhr Live-Bands zum Beben. Der rustikale Pub von Grove Hill 150 km südlich von Darwin wurde von einem Tierarzt originalgetreu im alten Stil restauriert. Oder kehren Sie auf halbem Wege zwischen Darwin und Kakadu im Bark Hut Inn ein, wo die Ära der Krokodil- und Wasserbüffeljäger noch zu spüren ist.

Pubs mit Flair

Globale Gabelhappen

Darwins Märkte sind berühmt. Füllen Sie auf dem Mindil Beach Market an  60 Imbissständen aus 20 Ländern Ihren Teller mit indischen Pakoras, malaiischen Satay-Spießen oder deutscher Bratwurst und genießen Sie ihr Essen am Strand, während die Sonne glutrot im Meer versinkt. Sonnabendvormittags lockt der Parap Market mit Obst, Gemüse und asiatischer Küche. Oder bummeln Sie von Mai bis November über die Wochenmärkte von Nightcliff und Palmerston.

Globale Gabelhappen 

Festivals

Den Höhepunkt im kulinarischen Kalender bildet alljährlich im Mai das TASTE Darwin Food and Wine Festival in der Skycity Darwin. Auf dem Programm: Verkostungen von Bier und Wein, Kochvorführungen, Live-Musik und lauter Leckereien aus frischen regionalen Erzeugnissen. Beim Star Ball Darwin wird im Darwin Convention Centre einen Abend lang für einen guten Zweck ausgiebig geschlemmt. Die Einnahmen der Tombola und Erlöse der Veranstaltung werden der Starlight Children's Foundation gespendet. Im Juni feiert die griechische Gemeinde mit dem Greek Glenti-Festival im Bicentennial Park ihre kulinarischen Wurzeln.

Essen und Ausgehen in Katherine & Tennant Creek

Im Savannenland zwischen Katherine und Tennant Creek dominiert traditionelle australische Küche. In der Heimat riesiger Rinderfarmen kommt das Fleisch garantiert aus der Region, zart und würzig zugleich. Die Einheimischen erkennen sofort, ob ihr Fleisch vom Angus-, Hereford-, British Cattle oder anderen Rind stammt. Gelingt es Ihnen auch?

Bitte ein Barra!

In den Gewässern ist der Barramundi daheim, ein gewichtiger, äußerst delikater Speisefisch mit bis zu einem Meter Länge. Angeln Sie auf „Barra“ im Katherine River und braten Sie ihn auf mobilen Grills, die es in jedem Supermarkt gibt, oder auf den kostenlosen Gasgrills der Camping- und Rastplätze. Im Savannah Grill des Knotts Crossing Chef bereitet Australiens Master Chef Lance McKenze sein helles, leicht rosafarbenes Filet perfekt zu.

Barra 


 

Bush Tucker

Auf Bush-Tucker-Touren verraten Ihnen Aborigines-Führer, wie die Natur ihr Volk über Jahrtausende ernährte und gesund hielt. Einige Zutaten aus der Küche der Ureinwohner wie Känguru- und Wallaby-Fleisch, das Blattgemüse Warrigal und der Wüstenpfirsich Quandong  sind heute auch schon auf den Speisekarten der Restaurants zu finden.

Lagerfeuer & Legenden

Heute Abend sind Sie ein Stockman! Bei Marksie's Stockman's Camp Tucker Night sitzen Sie auf dem Freigelände des Katherine Museums, beobachten Wallabies und andere Tiere, die nachts aktiv werden, sehen auf das Feuer und lauschen den Geschichten, die Geoff „Marksie“ Marks erzählt, während der Kanincheneintopf im Blechtopf brutzelt und ihr Nachwuchs Stockbrot über den Flammen bäckt.

Seafood in der Steppe

In Tennant Creek indes begeistert Fernanda’s Café & Restaurant mit portugiesischen Fischeintöpfen und anderen mediterranen Speisen die Gäste. Woks Up gehört zu den besten Abendlokalen im Northern Territory mit chinesischer Küche.

Seafood in der Steppe

Pubs mit Flair

160 km südlich von Katherine weist eine fünf Meter hohe Bierflasche den Weg zum pinkfarbenen Larrimah Wayside Inn. 110 km südlich davon wurde am Stuart Highway 1930 ein Gasthof als Zwischenstopp der Qantasflüge nach Singapur erbaut, der heute die berühmteste Kultkneipe des Northern Territory ist: der Daly Waters Pub. Sein Erfolgsrezept: Bier, Beef und baumelnde BHs. Acht Kilometer nördlich von Karlu Karlu stillt das Wauchope Hotel Hunger und Durst nach dem Besuch der Devils Marbles. Wer bleibt, springt in den Pool oder entdeckt mit Leihrädern die Umgebung. Im Wycliffe Well Roadhouse sollen schon UFOs gesichtet worden sein– ob dies an Bierauswahl mit mehr als 100 Sorten liegt?

Essen und Ausgehen in Alice Springs

Die Hauptstadt des australischen Outbacks besitzt eine lebendige, vielfältige Restaurantszene. Von eleganten Tafelfreuden über asiatische Genüsse bis hin zu Steaks in XXL reicht das Angebot. Genießen Sie es!

Asien im Outback

Im „Hanuman“ zaubert Chefkoch Jimmy Shu Köstlichkeiten, die in Indien und Thailand tief verwurzelt sind. Den gegrillten wilden Barramundi  begleitet eine fruchtig-feine Sauce mit Passionsfrucht und Ingwer. Bunte Lampions illuminieren den Garten des „Tinh & Lan Alice Vietnamese Restaurant“, in dem Tinh und Lan Nguyen ihr Biogemüse anbauen, das topfrisch in Frühlingsrollen, Suppen und Wokgerichte wandert.

Känguru & Krokodil

Mit Barramundi und Krokodil haben auch uraustralische Spezialitäten Einfang auf die Karte des „Tinh & Lan Alice Vietnamese Restaurant“ gefunden. Berühmt für riesige, bis zu 700 Gramm schwere Steaks sind „Juicy Rump“ und das „Overlander Steakhouse“. Typisch für das Northern Territory sind auch die Vorspeisen: Vol-au-Vent vom Krokodil, geräuchertes Känguru- und Emufleisch und Barra cake, ein pikante Fischfrikadelle mit Barramundi. Krokodil, Känguru, Emu und anderes australisches Wild prägen auch die Karte des Red Ochre Grill, der landesweit als bestes ModOz-Lokal im Outback gilt. 

Pubs und Cafés mit Flair

Das Barrow Creek Hotel 284 km nördlich von Alice Springs ist für seine Bank der Biertrinker berühmt: Auf der Wand hinter dem Tresen haben Gäste Geld im Wert von Tausenden Dollar hinterlegt – als Guthaben für den nächsten Drink. Eine urige Busch-Kneipe ist auch das Ti Tree Roadhouse 193 km nördlich von Alice Springs mit seinem Biergarten. Oder machen Sie eine Kaffeepause in der Red Sands Art Gallery, die  Werke der Anmatjere- und Alyawarre-Aborigines aus der Künstlerkolonie Utopia zeigt. Erst mit 80 Jahren begann ihre berühmteste Künstlerin zu malen: Emily Kame Kngwarreye (1910  – 1996) – ihre Werke erzielen auf dem internationalen Kunstmarkt Preise von mehr als 500.000 Euro.

Pubs mit Flair

Essen und Ausgehen am Uluru

Am Uluru wird Essen zum Erlebnis für alle Sinne. Ob bei einer Bush Tucker-Tour oder Schlemmereien unter dem funkelnden Firmament: Sterneverdächtig sind die Eindrücke garantiert, die Sie mit nach Hause nehmen!

Weißes Leinen und roter Fels

Das Dinnererlebnisse „Sounds of Silence“ und „Tali Wiru“ verbindet luxuriöse Lebensart mit unvergesslichen Naturerlebnissen. Ein Glas Champagner zum Sunset, während zu den Klängen des Didgeridoo die untergehende Sonne Uluru und Kata Tjuta mit ihrem Farbenspiel verzaubert. Ein Schlemmermenü mit australischen Spezialitäten wie Känguru, Krokodil, Barramundi und Emu – als dreigängiges Busch-Büffet bei „Sounds of Silence“, als gesetztes Viergängemenü bei „Tali Wiru“ – unter Abertausenden Sterne. Wie sie heißen und was sie bedeuten? Das verrät danach das „Star Gazing“, bei dem ein Guide das Funkeln am Firmament erläutert.

Oder nehmen Sie sich als Gast des luxuriösen Safaricamp Longitude 131° beim Überraschungsdinner „Table 131“ teil – wo das Dreigängemenü unter freiem Himmel im Outback stattfindet, wissen Sie erst, wenn Sie angekommen sind. Und beim Begrüßungs-Champagner nur noch staunen über die Location und das Ambiente.

Longitude 131

Bush Tucker

Entdecken Sie bei einer Bush-Tucker-Tour mit Aborigines, wie reich die Speisekammer der Natur für die Anangu gefüllt ist. Die Männer jagten Kängurus und anderes Wild, die Frauen sammelten essbare Pflanzen, Früchte, Samen und Wurzeln. Auch Maden und Raupen standen auf dem täglichen Speiseplan.

Bush tucker