Selbstfahrer Routen

Lust auf eigene Erkundungen? Dann mieten Sie einen Geländewagen, ein Wohnmobil oder einen PKW und entdecken Sie, ganz frei und flexibel, das Northern Territory. Offroad oder as-phaltiert: Sie haben die Wahl!

Unterwegs begegnen Ihnen garantiert die legendären Road Trains, mehr als 50 m lange Sattelschlepper mit bis zu drei Anhängern. Ihre Fahrern, und all die anderen Menschen, die im Outback arbeiten, treffen Sie in abgelegenen Pubs.

Viele sind legendär. So wie der Daly Waters Pub 910 km nördlich von Alice Springs, einst Stopover-Hotel für die Crew und Passagiere der Qantasflüge nach Singapur. Das Road House von Barrow Creek, 250 km nördlich von Alice Springs, besitzt noch eine „Bush Bank“: Mit Unterschrift und Datum stecken die Gäste ihre Geldscheine an die Wand hinter der Bar – als Guthaben für die Drinks beim nächsten Besuch.

Entdeckungen für Selbstfahrer

Asphalt oder Offroad? Quer durchs Gelände oder genussvoll durchs Land? Das Northern Territory beschert Selbstfahrern unvergessliche Erlebnisse!

Routenvorschläge zu den hier beschriebenen Selbstfahrerrouten!

Red Centre Way

In Alice Springs beginnt und endet der Red Centre Way, der auf 1135 km die weltberühmten Naturwunder des roten Herzen Australiens wie Juwelen einer Kette aufreiht: Uluru-Kata Tjuta National Park mit dem Wahrzeichen des fünften Kontinents und den Felsdomen der „vielen Köpfe“, Watarrka National Park mit der spektakulären Schlucht des Kings Canyon, die farbigen Sandsteine des Rainbow Valley und der Bergriegel der West MacDonnell Ranges. Unterwegs geben Ihnen die Arrente-Aborigines Einblicke in ihre Jahrtausende alte Kultur und das Leben mit der Natur.

Explorer’s Way

1862 durchquerte John Mc Douall Stuart als Erster den fünften Kontinent. Heute verbindet das Asphaltband des Stuart Highway das tropische Top End mit dem südaustralischen Adelaide. Auf 1.600 km folgt ihm im Northern Territory der Explorer’s Way von Darwin nach Alice Springs vorbei an einzigartigen Naturwundern:  den  Wasserfälle des Litchfield-Nationalparks, den Schluchten der Katherine Gorge im Nitmuluk-Nationalpark, den Cutta Cutta Höhlen, den Granitkugeln der Devils Marbles,  den heißen Thermalquellen von Bitter Springs, die zum Bad im Outback laden, und den zerklüfteten MacDonnell Ranges bei Alice Springs.

 

 

Savannah Way

Tropische Monsunwälder, weite Savannen, uralte Felsformationen, tiefrote Schluchten, krokodilreiche Flüsse und Buschland, dessen höchste Erhebung hüpfende Kängurus sind:  Auf dem 3.500 km langen  Savannah Way von Broome in Westaustralien über Darwin im Northern Territory nach Cairns an der Ostküste ist es besonders das Erlebnis der Weite und Wildnis, die den Outbacktrip zum unvergesslichen Erlebnis macht. Unterwegs angeln Sie sich einen Barramundi im McArthur River, baden bei Mataranka in heißen Thermalquellen und schlafen in einer „swag“, einem wasser- und winddichten Schlafsack mit Matratze, unter dem Sternenhimmel.

 

Binn’s Track

Ein Allradabenteuer abseits der Zivilisation war die Vision von Bill Binns, dem Namensgeber der jüngsten Offroad-Route. Auf ihrer 2.191 km langen Strecke vom Mount Dare an der Grenze zu Südaustralien via Timber Creek nach Kununurra erschließt sie einige der unberührtesten Regionen und Parks im Northern Territory: die Sanddünen des Simpson Desert, den Finke River als ältesten Fluss der Welt, die East MacDonnell Ranges mit Felsgravuren der Ureinwohner, das weite Outback riesiger Rinderfarmen, die Barkley Region mit den Devils Marbles und den Gregory National Park mit seinen dickbäuchigen Boab-Bäumen, wo das Outback auf die Tropen trifft.

 

Nature’s Way

Krokodile, die springen, Vögel, die miauen, Hunde, die fliegen, und Männer, die Blitze schleudern: Das tropische Top End des Northern Territory präsentiert ein faszinierend anderes Australien. Entdecken Sie es auf einer 800 km lange Rundroute, die in Darwin beginnt und genügend Zeit lässt, im Litchfield Park in Naturpools unter Wasserfällen zu baden, auf dem Katherine River durch tiefrote Schluchten zu paddeln oder im Welterbe Kakadu die Röntgenbilder der Ureinwohner unter den Felsvorhängen zu bestaunen. Ebenfalls am Wegesrand: das Erbe der Goldgräber und ersten Siedler.